Der Deutschlandtakt trägt erheblich zum Klima- und Umweltschutz bei. Er schafft die Voraussetzungen dafür, weniger energieeffiziente Verkehrsmittel zurückzudrängen.
Die Bahn hat den Wechsel zu einem lokal emissionsfreien Antrieb weitgehend vollzogen. Der Deutschlandtakt ist zugleich eine Voraussetzung für die Energiewende: Wird Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagert, lassen sich erhebliche Energiemengen einsparen.
Hochgeschwindigkeitszüge fahren mit Grünstrom genauso klimaneutral wie langsamere Züge. Die Verlagerung des Autoverkehrs auf die Schiene spart Ressourcen — Energie, Rohstoffe und Fläche —, und der Nutzen steigt mit der Geschwindigkeit der Bahn.
Auch der Neubau von Strecken erzeugt zunächst CO₂, etwa bei der Betonproduktion. Diese Investition rechtfertigt sich jedoch durch die höhere Verlagerung weniger effizienter und ökologisch ungünstigerer Verkehrsmittel — besonders dann, wenn der Fernverkehr von bestehenden auf neue Gleise wechselt.
Im Güterverkehr bleibt die Schiene selbst künftigem emissionsfreiem Straßengüterverkehr im Energieverbrauch überlegen. Der Deutschlandtakt verstärkt diesen Vorteil gezielt.
Jeder verlagerte Weg zählt.
Wo Bahnfahren attraktiv ist, steigen die Menschen um. Das spart Energie, Rohstoffe und Fläche — und der Nutzen wächst mit der Geschwindigkeit der Bahn.
100 %Fahrt mit Ökostrom möglich Faktor 6Energievorteil Schiene ggü. Straße